V ö g e l

Das Mietshaus Webervögel sind in Afrika so häufig anzutreffen wie bei uns Meisen oder Drosseln, aber es gibt unterschiedliche Arten. Die meisten bauen die kleinen kugelrunden Nester, die oft wie Früchte zahlreich an einem Baum hängen. In Kenia haben wir sie besonders oft gesehen. Solche wie hier auf dem Bild kennen wir nur aus Namibia und Südafrika. Die Tiere wohnen hier in Kolonien. Alle Paare haben beim Bau mitgeholfen, jedes Paar hat seine eigene Wohnung, wie in einem Mietshaus!
Geier versammeln sich oft auf abgestorbenen, möglichst hohen Bäumen. Von hier aus können sie am besten beobachten, wo Raubtier Beute gemacht haben. Erst fressen die Löwen, dann sind die Hyänen an der Reihe, und zum Schluss dürfen sich die Geier holen, was von der Beute noch übrig ist. Wenn die anderen Tiere sich verzogen haben, stürzen sie sich auf den Rest.

Geierbaum

Schreckhafte Störche Störche scheinen sehr schreckhaft zu sein. Ein "Klick" der Kamera - und schon flog die ganze Vogelschar auf! Getroffen haben wir sie trotzdem noch, natürlich mit der Kamera. Es handelt sich um Schwarzstörche sowie einige "Klapperstörche" aus unseren geografischen Breiten. Sie sind anzutreffen in den Sümpfen am Shingwedsi-River im Krügerpark.

Strauße in der Freiheit sind heute schon fast eine Seltenheit. Auf den Straußenfarmen in Südafrika dienen sie nicht nur der Fleisch- oder Ledergewinnung, sondern auch dem Gaudi der Touristen. Straußenrennen sind in. Wir haben uns diesen Hokuspokus nicht angesehen, dafür haben wir auch genügende in der freien Wildbahn beobachten können.

Bewohner der Grassteppen Ein tanzendes Paar
Ich bleibe für ein Foto stehen! Hornraben sind prächtige Vögel. Auf dem Weg zum Mopani-Restcamp im Krügerpark lief eine ganze Schar an der Straße entlang. Leider flogen alle beim Klicken der Kamera davon - bis auf den einen, der hier abgebildet ist. Wir taten ihm wohl leid und er hat gemerkt, dass wir ihm nichts Böses wollten.
Pinguine haben wir bei Simon's Town auf der Kaphalbinsel am Indischen Ozean gesehen. Diese Vögel der Antarktis haben sich offensichtlich an das milde Klima hier adaptiert, sie mutierten dabei aber wohl zu kleineren Exemplaren. Sie sind glänzende Schwimmer, doch an Land wirken sie besonders lustig. Mit ihrem aufrechten Gang und dem schwarzweißen Gefieder sehen sie aus wie ältere Herren im Frack. Pinguinparade