Von Richard;s Bay führt unsere Reise erst einmal zum Hluhluwe-Umfolozi-Nationalpark. Dieser Park wie auch der Krügerpark sind landschaftlich geprägt durch Gras- und Dornbusch-Savanne. Hier finden die Wildtiere ihren natürlichen Lebensraum. Wir fahren jedoch gleich nach Barberton weiter, ich verweise nochmal auf meine Seiten "Nationalparks". Dasgleiche gilt für den Krügerpark. Über die Menschen in Südafrika berichte ich auf den Seiten "Land und Leute".
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Nah an der Grenze nach Swaziland entlang führt die Straße nach Mpumalanga. Barberton, bereits in den Drakensbergen gelegen, wurde zur Zeit des Goldrausches um 1884 erbaut. Im Phoenix-Hotel, das noch aus dieser Zeit stammt, haben wir übernachtet, sein Alter kann es nicht verleugnen. Gehen wir lieber in die Kneipe "Jock of the Bushveld", ein Teil des Hotels. Hier erleben wir das Goldgräberflair hautnah! Jock war übrigens der Bullterrier des Journalisten und Autors Sir Percy Fitzpatrick, der sich viel in Barberton aufhielt. |
| Wenige Kilometer nördlich von Barberton reiht sich eine Goldmine an die andere. Wir besuchen die Sheba Mine, die einzige noch in Betrieb befindliche Mine. Ein freundlicher Geologe bietet sich an, uns durch die Anlage zu führen. Nehmen wir sein Angebot an! Leider dürfen wir nicht in die Grube einfahren, und das Gelände selbst unterscheidet sich nicht sehr von unsere eigenen Zechengeländen. Jedenfalls müssen wir alle einen Schutzhelm aufsetzen, und der nette Herr macht auch schnell ein Foto von Winfried und mir. |
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Hier stehen wir nun vor dem Förderturm und warten, ob uns nicht eine gute Fee mit einem Goldsegen beschenkt. |
| Der Segen bleibt leider aus, aber unser guter Geologe zeigt uns seine Gesteinssammlung. Wir dürfen die Goldklumpen in der Kiste wenigstens fotografieren. |
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Zum Schluß dürfen wir uns in das Auto des guten Mannes setzen und mit ihm quer durchs Gelände zu einer Höhle fahren, in der die ersten Miner mit Schaufel und Hacke nach Gold gesucht haben. Da drinnen ist es stockfinster, nur beim Schein der Taschenlampe müssen wir uns kriechend durch die feuchten Höhlengänge bewegen. Betroffen bestaunen wir das zerschlagene Gestein, auf dem noch immer ein Hauch von Gold schimmert. |
| Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit wenden wir uns den Norddrakensbergen zu. Die "Panoramastraße" bei Sabie, Graskop und Pilgrim's Rest ist wieder wolkenverhangen, noch schlimmer der Long-Tom-Paß nach Lydenburg. Auf den Paßhöhen regnet es, die Sicht ist miserabel. Da die schwarzen Wolken durch den Wind schnell vorangetrieben werden, bekommen wir doch noch die Hauptattraktionen des Blyde River Canyon zu sehen, wie hier die bekannten "Potholes". |
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Bei den "Rondavels", so genannt nach den Hütten der Zulus, die genauso geformt sind wie die drei hier herausragenden Bergkuppen, möchte ich mich vorerst von Euch verabschieden. Durch das Orpen-Gate werden wir den Krügerpark betreten und bis in die Northern Province über den Südlichen Wendekreis hinaus fahren. Ich hoffe, unsere virtuelle Reise hat Euch gefallen. Wir sehen uns wieder in den Nationalparks! |
Auf Wiedersehen!
