Kosten
Der Kurs des Rand war zur Zeit unseres Urlaubs in doppelter Weise günstig: Mit einem Stand von ca. 9,96 wurde der Urlaub preiswert, außerdem war es leicht, in Euro umzurechnen. Übern Daumen gepeilt: 100 Rand=10 Euro.
Die Preise für Übernachtung mit Frühstück für zwei Personen schwankten je nach Lage und Qualität zwischen 300 und 600 Rand, nur in den privaten Lodges und im Hilltop-Camp war es etwas teurer. Bleifreies Normalbenzin kostete umgerechnet ca.36 Eurocent pro Liter. Davon können wir hier nur träumen! Unser Toyota Corolla, in Deutschland bei Avis vorgebucht, viertürig, Klimaanlage, Servolenkung, Automatik, Zentralverriegelung kostete für 26 Tage ca. 1000 Euro.
Zahlungsmittel
In Hotels und Lodges kann man grundsätzlich mit Kreditkarte bezahlen, nicht jedoch in Privatpensionen und Gästehäusern. An Tankstellen wird nur Bares genommen, in Souvenir-Geschäften dagegen wieder die Kreditkarte. Reiseschecks lassen sich an Banken eintauschen, aber Vorsicht! In kleineren Orten hat man oft kein zuständiges Personal. Besser gleich in größeren Städten umtauschen! Wir haben unsere Reiseschecks auf Euro ausstellen lassen und damit gute Erfahrung gemacht. Man spart so die mehrfachen Tauschgebühren von Euro in Dollar und wieder in Rand.
Verkehr
Die Straßen in Südafrika sind ausgezeichnet. Alle durchgehenden Straßen sind gut asphaltiert, und die wenigen Schotterstraßen in den abgelegeneren Gebieten und in den Nationalparks sind einwandfrei auch mit einem PKW zu befahren. Dort, wo das nicht zutrifft, darf man eineswegs nur mit allradgetriebenem Fahrzeug fahren. In Karoo und Kalahari hatten wir freie Fahrt, in den dicht besiedelten Gebieten geht es langsamer. Es gibt Verkehrsvorschriften, die von unseren abweichen, bitte orientiert Euch an einem Reiseführer, es würde diesen Rahmen sprengen, hierauf näher einzugehen.
Es geht das Gerücht, die Südafrikaner führen undiszipliniert. Wir haben das nicht so empfunden, wir sind allerdings auch nicht in Johannesburg und Durban gefahren. Von Südeuropa kennen wir rücksichtslose Fahrweise recht gut.
Wetter
Wir sind nach Afrika meistens im Januar/Februar gefahren, einfach um für einige Wochen dem Winter hier zu entgehen. Die beste Reisezeit ist es offensichtlich nicht. In Kenia bekamen wir im letzten Jahr die Nachwirkungen einer heftigen Regenzeit zu spüren. Viele Parks waren nicht befahrbar. Vor zwei Jahren in Namibia war die Hitze enorm, kein Regentropfen fiel und kein Gewitter sorgte für Abkühlung. Dieses Jahr war das Wetter sehr unterschiedlich. Um Kapstadt herum war es sehr heiß, in den Wüsten wurde es noch heißer, aber hier wie da gab es oft abends Gewitter. Diese häuften sich in den Drakensbergen, dabei waren die Berge in dichte Wolken gehüllt, und die Luft war unangenehm schwül. Auch in den Nationalparks gewitterte es bisweilen, blieb aber zumindest tagsüber trocken und heiß.
Eine schöne Reisezeit soll das Frühjahr sein, August bis Oktober, wenn die Blüte beginnt. Es kommt auch immer darauf an, welche Präferenzen man setzt.
Hotels
Die Hotels unterscheiden sich nicht von den europäischen, weder im Aussehen noch im Komfort. Man findet sie nur in Städten.
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Gästehäuser Sie haben meist die Qualität von Hotels, bieten aber ausser dem Frühstück keine Mahlzeiten. Hier das sehr schöne Gästehaus "Cape Corner" in Kapstadt, im Hintergrund ist der Tafelberg zu sehen. |
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Privatzimmer Sie sind absolut nicht immer preiswerter, bieten aber eine private Atmosphäre und manchmal auf Wunsch auch Abendessen. Wer abends ein Schwätzchen sucht und für Plüsch und Rüschen schwärmt, ist hier gut aufgehoben. Die Gestaltung der Toilette spricht Bände! |
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Lodges Lodges sind typisch afrikanische Unterkünfte.Man wohnt in strohgedeckten, sehr komfortablen Hütten. Auch die Hauptgebäude passen sich diesem Stil an. Hier gibt es alle Mahlzeiten, und falls die Lodge bei einem Nationalpark liegt, werden auch Safaris angeboten. Ein Swimmingpool gehört immer dazu, desgleichen ein gepflegter Park, wo man nach langer Autofahrt spazieren gehen kann. Hier die Matumi-Game-Lodge, ca.50 km vor dem Orpen-Gate. Man muss allerdings eine lange schlechte Straße fahren, um dorthin zu kommen. |
Restcamps
Restcamps sind ähnlich angelegt wie Lodges, sind aber in der Ausstattung einfacher. Es sind richtige kleine Dörfer mit einem Restaurant, einer Tankstelle und einem Laden, Safaris werden auch angeboten.
Man setzt hier auf Selbstverpflegung. Im Krügerpark befinden sich die Kleinküchen auf der Terasse. Sie sind mit dem notwendigen Inventar ausgerüstet, nur für Lebensmittel muss man selbst sorgen. Die exponierte Lage bringt es allerdings mit sich, dass dann und wann die Affen hereinspazieren und den Kühlschrank plündern. Uns haben sie einmal Brot und Bananen geklaut.
Unbedingt muss man die Unterkunft von Deutschland aus buchen! Ohne Quartiernachweis kommt man nicht in den Krügerpark! Die passende Adresse hierfür im Internet:
Quartiere in den Nationalparks.
Wer, wie wir, seine Reise nicht in allen Einzelheiten geplant hat, kann für die anderen Parks einige Tage vorher telefonisch etwas bestellen.
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